Maior 2026
Drei Tage Offshore-Racing vor Kiel
Am 1. Mai ging es nach einem morgendlichen Training direkt in die Wettfahrten der MaiOR über. An drei Tagen konnten wie geplant in zwei ORC-Gruppen acht Wettfahrten gesegelt werden.
Freitag und Samstag boten mit Sonnenschein, teils bewölktem Himmel und gutem Wind ideale Voraussetzungen für anspruchsvolle Wettfahrten auf der Kieler Förde. Am Sonntag hingegen herrschten dichter Nebel, wenig Wind und schlechte Sicht, was die Teams zusätzlich forderte.
ORC A+B: Sieg für eXciteR
In der Gruppe ORC A+B konnte sich Jens Kuphal (Berliner Yacht-Club) mit seiner XR-41 „eXciteR“ durchsetzen. Auf den zweiten Rang kam Erik Stannow aus Dänemark mit dem Schwesterschiff „DIXI 5“, vor seinem Landsmann Anders Bogason mit der HH42 „Quinta Light“.
ORC C+D: Wechselhaft
In der Gruppe ORC C+D blieb es bis zuletzt spannend. Torsten Bastiansen (Flensborg Yacht-Club) mit „AL Sydbank“ dominierte zunächst das Feld und führte nach den ersten beiden Tagen.
Am Sonntag wendete sich jedoch das Blatt: Michael Berghorn (Halbtrocken Sailing) und die Crew seiner neuen Cape 31 „Halbtrocken 3.1“ nutzten die letzten beiden Wettfahrten für einen starken Endspurt und sicherten sich mit einem Punkt Vorsprung den Gesamtsieg. Die X-35 „AL Sydbank“ belegte Rang zwei, Johannes Wackerhagen (Kieler Yacht-Club) kam mit seiner Cape 31 „Lil’ Desna“ auf den dritten Platz.
Starke Cape 31- und J/70 Flotten
„Auffällig war die starke Flotte der inzwischen vier Cape 31. Hier entwickelt sich eine sehr spannende, hochkompetitive internationale Einheitsklasse“, sagte Robert Jacobsen „Für die Seglerinnen und Segler ist es immer spannend, wenn sie sich mit einem baugleichen Schiff messen können. Neben den drei XR-41 lieferten sich auch drei X-35, fünf J/70 und zwei Sun Fast 3600 zahlreiche Positionskämpfe und erzielten einen hohen Trainingseffekt.“
Rahmenprogramm an Land
Auch abseits der Regattabahn wurde um einen Platz auf dem Treppchen gekämpft: Am 2. Mai veranstaltete der DSV in der Vaasahalle das traditionelle Kickerturnier. Im Finale setzte sich das junge Team der DHH-Regattagruppe gegen die Crew der „Carlotta“ von Rüdiger Fuchs (Mühlenberger Segel-Club) durch.
„Nicht alle, die am Go4Speed-Praxistraining teilgenommen haben, konnten auch bei der MaiOR starten“, bedauerte Robert Jacobsen. „Aber alle haben gemerkt, dass dieses Training die beste Voraussetzung für den Einstieg in die kommenden Seeregatten ist – ob MaiOR, Nordseewoche oder Kieler Woche.“
Dieser Tet entstand mit freundlicher Unterstützung des DSV.